
Frauengesundheit | 8.10.2026
Den Menstruationszyklus besser verstehen: Phasen, Hormone und Beschwerden
Was passiert im weiblichen Körper während des Menstruationszyklus? Warum fühlen wir uns an manchen Tagen energiegeladen – an anderen erschöpft und gereizt? Die Gynäkologin Dr. med. Cloé Vaineau gibt Einblick in die vier Phasen des weiblichen Zyklus, erklärt, welche Hormone daran beteiligt sind – und zeigt, wie sich typische Menstruationsschmerzen lindern lassen.
Was ist der Menstruationszyklus? Eine Definition
Der weibliche Zyklus bereitet den Körper jeden Monat auf eine mögliche Schwangerschaft vor. Er beginnt am ersten Tag der Periode und dauert im Durchschnitt 28 Tage. Im Verlauf des Menstruationszyklus verändern sich die Spiegel wichtiger Hormone, die den Auf- und Abbau der Gebärmutterschleimhaut sowie die Reifung und Freisetzung einer Eizelle steuern. Die Gynäkologin Dr. Cloé Vaineau unterscheidet im weiblichen Zyklus zwei Hauptphasen: die Follikelphase vor dem Eisprung und die Lutealphase danach.
Wie lange dauert ein Menstruationszyklus?
Ein Menstruationszyklus dauert meist zwischen 25 und 35 Tagen. Beginn ist der erste Tag der Periode. Gezählt wird bis zum Tag vor Beginn der nächsten Blutung: Die Zykluslänge beschreibt den gesamten hormonellen Ablauf – nicht nur die Periode der Frau. Sie ist nur eine Phase innerhalb des weiblichen Zyklus.Von unregelmässigen Zyklen spricht man, wenn sie häufig kürzer als 25 Tage oder länger als 35 Tage sind. Bleibt die Menstruation mehr als drei Monate aus, handelt es sich um eine Amenorrhoe, die medizinisch abgeklärt werden sollte. Unregelmässige Zyklen können zudem auf den Beginn der hinweisen.






