Osteoporose vorbeugen mit der richtigen Ernährung
Kalzium, Vitamin D und Magnesium sind wichtig, um belastbare Knochen aufzubauen und zu erhalten. Sie sind enthalten in Lebensmitteln wie zum Beispiel:
- Milch, Hartkäse, Quark
- Eier
- Hülsenfrüchte wie Kichererbsen oder Soja
- Gemüse wie Brokkoli
Für Veganerinnen und Veganer sind Mineralwasser mit hohem Kalziumgehalt eine gute Alternative für die Kalziumversorgung.
Der Konsum von Nikotin und Alkohol beeinträchtigt die Zellgesundheit und erhöht damit das Osteoporose-Risiko. Häufig geht er zudem mit anderen ungesunden Lebensstilfaktoren wie ungesunder Ernährung oder mangelnder Bewegung einher, die das Osteoporose-Risiko ebenfalls erhöhen.
Sonnenlicht und Vitamin D – ein Schlüssel zur Osteoporose-Prävention
Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle für starke Knochen. Es hilft, Kalzium und Phosphat aus der Nahrung im Darm aufzunehmen und so die Knochen mit den nötigen Baustoffen zu versorgen.
Die wichtigste Vitamin-D-Lieferantin ist die Sonne. Die Strahlenmenge reicht jedoch in Mitteleuropa nicht aus, damit der Körper genügend Vitamin D bilden kann.
«Vitamin D spielt eine entscheidende Rolle für starke Knochen.»
Für Säuglinge und Kinder bis zu drei Jahren, Schwangere und Personen über 60 Jahren empfiehlt Dr. med. Germann daher, eine Vitamin-D-Supplementierung mit Nahrungsergänzungsmitteln zu prüfen. Lassen Sie sich von Ihrer Hausärztin oder Ihrem Hausarzt beraten, ob eine Vitamin-D-Messung sinnvoll ist.
Gesunde Lebensweise: Gewicht, Alkohol und Rauchen
Ein gesunder Lebensstil beugt vielen Krankheiten vor und wirkt sich günstig auf das Osteoporose-Risiko aus. Dazu gehören ein gesundes Körpergewicht, eine ausgewogene Ernährung und regelmässige Bewegung.
Der Verzicht auf Rauchen und Alkohol beeinflusst die Knochengesundheit positiv. Rauchen hingegen trägt zu chronischen leichten Entzündungen im Körper bei, die den Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht bringen. Dies beeinträchtigt vor allem in jungen Jahren die Knochenentwicklung. Übermässiger Alkoholkonsum stört die Zellgesundheit und langfristig auch den Vitamin-D-Stoffwechsel, was sich negativ auf die Knochengesundheit auswirkt. Zudem kann er das Gleichgewicht stören und zu mehr Stürzen führen.
Frauen in den Wechseljahren sollten mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt über Osteoporose und mögliche Behandlungen wie eine Hormonersatztherapie sprechen.