
Frauengesundheit | 27.1.2026
Gynäkologische Untersuchung – Alles Wichtige zum Frauenarztbesuch
Die gynäkologische Untersuchung ist ein wichtiger Baustein der Gesundheitsvorsorge, insbesondere zur Früherkennung von Brustkrebs und Gebärmutterhalskrebs. Bei Beschwerden oder Fragen zu Sexualität, Verhütung, Kinderwunsch, Schwangerschaft oder Wechseljahren ist die Frauenärztin oder der Frauenarzt die richtige Ansprechperson. Erfahren Sie hier alles über den Ablauf, die empfohlene Häufigkeit der Untersuchung, die Kostenübernahme durch die Krankenkasse und mögliche Zusatzversicherungen.
Wie läuft eine komplette gynäkologische Untersuchung ab?
Der Erstbesuch beginnt mit einer Anamnese. Themen werden besprochen wie: persönliche Gesundheit, bisherige Erkrankungen, Operationen, Medikamente oder Menstruationszyklus.
Zur gynäkologischen Untersuchung auf dem gynäkologischen Stuhl gehören:
- die Untersuchung der äusseren Genitalregion wie grosse und kleine Schamlippen, Klitoris, Sekret-Drüsen, Harnröhrenausgang und Scheidenöffnung
- die vaginale Tastuntersuchung: Abtasten von Gebärmutter und Eierstöcken durch die Scheide und den Unterbauch
- Untersuchung der Scheide mit dem Spekulum, damit die Ärztin oder der Arzt Entzündungen, Infektionen oder andere Anomalien erkennen und Sicht auf den Gebärmutterhals hat
- Ein Abstrich am Gebärmutterhals («Zervix-Abstrich») zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs («Pap-Test»)
Zur Vorsorgeuntersuchung gehört zudem die Tastuntersuchung der Brüste und Achselhöhlen nach Knoten oder Verhärtungen.
Nicht in jeder gynäkologischen Praxis ist der Ablauf identisch. Zusätzlich können folgende Untersuchungen durchgeführt werden
- Untersuchung des Muttermunds mit Kolposkop (spezielles Mikroskop).
- Urinprobe zum Beispiel für den Nachweis von Keimen, Entzündungen oder einer Schwangerschaft
- Bei Bedarf Ultraschalluntersuchung




