
Wohlbefinden | 22.9.2026
Stress abbauen: Praktische Tipps für ein entspanntes Leben
Wie gestresst fühlen Sie sich auf einer Skala von 1 bis 10? Stress zeigt sich oft durch Schlafstörungen, Verspannungen oder emotionale Erschöpfung. Erfahren Sie von der Expertin Raffaela Witting, wie Stress entsteht, welche Auswirkungen er auf Ihre Gesundheit hat und welche einfachen Übungen helfen, Stress abzubauen. Im KPT TALK gibt die Psychotherapeutin weitere Tipps zur Stressbewältigung.
Was ist Stress?
Medizinisch gesehen ist Stress eine Schutzreaktion des Körpers auf Bedrohungen oder Anforderungen. Hormone wie Adrenalin oder Cortisol werden ausgeschüttet, um zusätzliche Energie bereitzustellen. Die Herzfrequenz wird gesteigert, die Atmung beschleunigt, der Blutdruck erhöht, um den Körper auf eine schnelle Reaktion vorzubereiten. «Stress funktioniert wie ein Gaspedal im Leben, das Reserven mobilisiert», so formuliert es die Psychotherapeutin Raffaela Witting. Doch ständiger Stress kann auf Dauer der Gesundheit schaden.
«Ständiger Stress kann auf Dauer der Gesundheit schaden.»
Arten von Stress
Fachleute unterscheiden zwei Arten von Stress:
Eustress: positiver Stress
Ein Beispiel für Eustress, also positiven Stress, ist ein Auftritt vor Publikum, die eigene Hochzeit oder eine sportliche Herausforderung. Der Druck, es gut machen zu wollen, motiviert uns und steigert Konzentration und Leistungsfähigkeit. Wir spüren einen Energieschub, der uns hilft, Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Distress: negativer Stress
Distress ist negativer Stress. Er geht oft mit Gefühlen wie Wut, Angst und Hilflosigkeit einher. Distress entsteht, wenn wir uns überfordert fühlen und die Situation als bedrohlich wahrnehmen. Er wirkt langfristig schädlich auf den Körper: Distress erhöht den Blutdruck, schwächt das und kann zu chronischen Gesundheitsproblemen führen.







