
Wohlbefinden | 23.9.2026
Besser schlafen bei Hitze - Tipps für guten Schlaf in heissen Sommernächten
Besser schlafen im Sommer: Wie geht das? Bieten Sie den Tropennächten eine kühle Stirn – mit unseren Tipps von der Bettwäsche bis zu Mückenschutz.

Weltweit gibt es rund 3600 Arten von Stechmücken. In Mitteleuropa sind etwa 100 Arten heimisch. Sie sind zwar lästig, übertragen aber keine Krankheiten.

In der Schweiz waren Tropennächte früher sehr selten. Im 20. Jahrhundert gab es sie fast nur im Tessin. Heute sind ein halbes Dutzend Tropennächte pro Jahr auch im Mittelland keine Seltenheit mehr.

Die ideale Temperatur im Schlafzimmer beträgt etwa 17 Grad.

Mücken werden hauptsächlich von CO2 aus unserer Atemluft angezogen. Sie stechen nicht alle Menschen gleich gerne, auch die Zusammensetzung unseres Schweisses spielt eine Rolle. Licht zieht die meisten Stechmücken übrigens nicht an.

Von einer Tropennacht spricht man, wenn die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt.

Normalerweise verdunsten wir nachts bis zu einem halben Liter Wasser über die Haut. In einer heissen Sommernacht kommen zusätzlich die Schweissdrüsen zum Einsatz und wir können gut 2 Liter Wasser verlieren.
Wie sich unser Schlaf mit den Jahreszeiten verändert
Unser Schlaf und unsere innere Uhr passen sich den wechselnden Jahreszeiten an. Im Winter sorgt die frühe Dunkelheit dafür, dass unser Körper bereits früher das oft Schlafhormon genannte Melatonin produziert. Im Frühling, wenn es plötzlich länger hell bleibt, kann es zu einer leichten Störung kommen, der sogenannten Frühlingsmüdigkeit. Im Sommer verzögert das ausgedehnte Tageslicht den Beginn der Melatonin-Produktion, sodass wir später müde werden und manchmal auch weniger Schlaf benötigen.




