
Männergesundheit | 14.2.2026
Prostata-Vorsorge: Welche Untersuchungen und Tests sind sinnvoll?
Prostatakrebs ist mit mehr als 7’000 Neuerkrankungen pro Jahr in der Schweiz die häufigste Krebsart bei Männern. Da er im frühen Stadium häufig symptomlos bleibt, wird eine Vorsorgeuntersuchung spätestens ab dem 50. Lebensjahr empfohlen, bei familiärem Risiko bereits ab 45 Jahren. Wie regelmässig sollte man zur Kontrolle gehen? Was hat es mit dem PSA-Wert auf sich? Und welche Kosten übernehmen die Grundversicherung und die Zusatzversicherung?
Was ist die Prostata?
Die Prostata ist eine etwa kastaniengrosse Drüse, die beim Mann eine zentrale Rolle für die Fortpflanzung und die Gesundheit des Harntrakts spielt. Sie liegt unterhalb der Harnblase und umschliesst den oberen Teil der Harnröhre. Die Hauptfunktion der Prostata ist die Produktion einer Flüssigkeit, die ein wesentlicher Bestandteil des Spermas ist. Eine gesunde Prostata ist nicht nur für die männliche Fortpflanzungsfunktion entscheidend, sondern für eine gute Lebensqualität allgemein.
Warum sollte ich zur Prostata-Vorsorgeuntersuchung?
Erkrankungen der Prostata, wie eine Vergrösserung (benigne Prostatahyperplasie) oder Entzündungen (Prostatitis) können die Blasenfunktion und das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Prostatakrebs verursacht im Anfangsstadium häufig keine Beschwerden und wird daher oft übersehen. Erst in fortgeschrittenem Stadium treten Symptome auf wie:







