
Wohlbefinden | 6.5.2026
Ratgeber Zahnersatz: Möglichkeiten und Kosten
Zahnärztin Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann erklärt, wann Kronen, Brücken, Implantate oder Prothesen als Zahnersatz sinnvoll sind. Erfahren Sie zudem, wie Sie mit einer Zahn-Zusatzversicherung die Kosten für Zahnersatz nicht alle selbst tragen müssen - da die Grundversicherung in der Schweiz meist keine Zahnarztkosten übernimmt.
Zum Autor

«Gesunde Zähne sind der beste Schutz vor Zahnersatz.»
Prof. Dr. Nicola U. Zitzmann, PhD, leitet die Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin am Universitären Zentrum für Zahnmedizin Basel (UZB). Sie verfügt über langjährige Erfahrung in festsitzender, abnehmbarer und implantatgetragener Prothetik.
Was ist Zahnersatz?
Zahnersatz umfasst alle zahnmedizinischen Massnahmen, mit denen fehlende Zahnsubstanz oder verlorene Zähne ersetzt werden. Ziel ist es, die Kaufunktion, die Ästhetik und die allgemeine Mundfunktion wiederherzustellen.
Man unterscheidet zwischen zwei Formen:
Festsitzender Zahnersatz wie Inlays (passgenaue Füllungen), Kronen oder Brücken bleibt dauerhaft im Mund und fühlt sich sehr ähnlich an wie natürliche Zähne.
Herausnehmbarer Zahnersatz wie Teil- oder Vollprothesen wird zur Reinigung entfernt und kann auch fehlendes Zahnfleisch oder zurückgegangenen Kieferknochen ersetzen.
Nicht jeder Zahn muss zwingend ersetzt werden. Laut Zahnärztin Prof. Nicola Zitzmann kann ein hinterer Backenzahn oft unbehandelt bleiben. Bei den vorderen Zähnen ist Zahnersatz empfehlenswert, da sichtbare Lücken meist als störend empfunden werden.
Wie Sie Zahnersatz vermeiden können
Gesunde Zähne sind der beste Schutz vor Zahnersatz. Dazu gehört vor allem:
- Gründliche Mundhygiene: Putzen Sie Ihre Zähne täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta und reinigen Sie die Zahn-Zwischenräume.
- Professionelle Zahnreinigung: Dentalhygiene entfernt harte Beläge auch an schwer zugänglichen Stellen.
- Fluoridanwendungen: Fluoridgel oder Mundspülungen stärken den Zahnschmelz und reduzieren das Risiko für Karies.
- Regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt: Früh erkannte Karies oder Zahnfleischerkrankungen wie Parodontitis lassen sich einfacher behandeln.
«Wenn man erst bei Schmerzen zum Zahnarzt geht, ist die Karies oft schon fortgeschritten oder der Zahnerhalt nur noch mit einer Wurzelkanalbehandlung möglich. Auch parodontale Erkrankungen – also Erkrankungen am Zahnfleisch und Zahnhalteapparat wie Parodontitis – bemerken Betroffene erst in einem fortgeschrittenen Stadium, wenn der Knochenabbau schon fortgeschritten ist», weiss Zahnärztin Zitzmann aus langjähriger Erfahrung.
Laut einer Studie des Bundesamts für Statistik 2025 hat sich jedoch die Zahngesundheit der Schweizer Bevölkerung in den letzten zwanzig Jahren deutlich verbessert.
Welche Möglichkeiten für Zahnersatz gibt es?
Die wichtigsten Möglichkeiten für Zahnersatz sind Zahnimplantate, Kronen, Brücken sowie herausnehmbarer Zahnersatz wie Teil- oder Vollprothesen.
Zahnersatz ist in der Schweiz weit verbreitet. Studien zeigen, dass rund ein Drittel der Erwachsenen festsitzenden Zahnersatz wie Kronen oder Brücken trägt. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil deutlich an – insbesondere bei herausnehmbarem Zahnersatz.
Festsitzender Zahnersatz wird dauerhaft auf natürlichen Zähnen oder Implantaten verankert und kann nicht selbst entfernt werden. Er wird wie die eigenen Zähne belastet und gepflegt. Typische Formen sind Inlays, Teilkronen, Kronen, Brücken und sogenannte Adhäsiv-Rekonstruktionen, wo beispielsweise zum Ersatz eines fehlenden Frontzahnes ein keramischer Zahn an einem gesunden befestigt wird.
Auch Veneers – dünne Keramikschalen zur Korrektur von Farbe, Form oder Oberfläche einzelner Zähne – zählen hierzu.
Herausnehmbarer Zahnersatz kann an vorhandenen Zähnen mit Klammern oder Teleskopen und an Implantaten mit Druckknöpfen verankert werden. Typische Formen sind Teilprothesen und Deckprothesen. Sind keine Zähne oder Implantate mehr vorhanden, spricht man von Voll- oder Totalprothesen.
Welche Zahnersatz-Lösung für Sie geeignet ist, hängt von Ihrer individuellen Zahnsituation, Ihren ästhetischen Ansprüchen und Ihrem Budget ab.

Zahnkrone
Eine Zahnkrone ist ein festsitzender Zahnersatz, der einen beschädigten Zahn vollständig überdeckt und die Form, Stabilität sowie Funktion wiederherstellt. Sie wird eingesetzt, wenn eine Füllung nicht mehr ausreicht. «Bei kleineren Defekten lohnt es sich, schonendere Alternativen wie Füllungen oder Veneers in Betracht zu ziehen», sagt Zahnärztin Prof. Zitzmann.
Behandlung: Zunächst werden Karies und alte Füllungen entfernt, der Zahn präpariert und abgeformt – klassisch oder digital mit einem Intraoralscanner. Dann wird die Krone im Labor oder direkt in der Praxis hergestellt und dauerhaft befestigt.
In der Regel sind für den Einsatz einer Zahnkrone eine bis zwei Sitzungen nötig, abhängig vom Verfahren. Im sichtbaren Frontzahnbereich können mehrere Einproben erforderlich sein. Eine Kontrolle nach dem Einsetzen wird empfohlen.
Vorteile und Nachteile: Vorteile einer Krone sind die Wiederherstellung der Funktion, eine natürliche Ästhetik sowie der feste Halt. Nachteile sind der notwendige Eingriff am Zahn und der höhere Aufwand im Labor im Vergleich zu Füllungen. Risiken können Zahnempfindlichkeit oder Probleme bei unzureichender Pflege sein.
Lebensdauer: Eine Zahnkrone hält durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, bei guter Mundhygiene oft auch länger.
Kosten einer Zahnkrone: Die Kosten für eine Krone als Zahnersatz hängen vor allem vom verwendeten Material – meist Vollkeramik – sowie vom technischen Aufwand im Dentallabor ab.

Zahnbrücke
Eine Brücke ist ein festsitzender Zahnersatz, der einen oder mehrere fehlende Zähne ersetzt, Zahnlücken schliesst und für eine durchgehende Kaufläche sorgt.
Eine Brücke besteht aus Kronen auf den Nachbarzähnen, die die Lücke begrenzen, sowie aus Zwischengliedern, die die fehlenden Zähne ersetzen.
«Wenn die Nachbarzähne von einer Überkronung profitieren, ist eine Brücke empfehlenswert. Sind diese hingegen gesund, ist ein Einzelzahn-Implantat meist die bessere Wahl», erklärt Zahnärztin Prof. Zitzmann.
Behandlung: Für eine Zahnbrücke werden die Nachbarzähne präpariert und als Pfeiler genutzt. Dann wird die Brücke im Labor oder digital hergestellt. Nach der Anprobe wird die Zahnbrücke dauerhaft befestigt.
Vorteile und Nachteile: Vorteile einer Brücke sind der vergleichsweise schnelle Behandlungsablauf, der feste Halt und eine gute ästhetische Anpassung. Nachteile sind die Belastung der Nachbarzähne und die Abhängigkeit von Material und Pflege für die Haltbarkeit.
Lebensdauer: Eine Brücke als Zahnersatz hält 10 bis 15 Jahre. Nach 10 Jahren sind meist noch 90 Prozent der Brücken funktionsfähig, nach 20 Jahren etwa 65 Prozent, nach 30 Jahren noch 50 Prozent.
Kosten einer Zahnbrücke: Die Kosten für eine Brücke als Zahnersatz hängen vom Material, der Anzahl Zwischenglieder und dem Aufwand im Dentallabor ab. Häufig verwendete Materialien sind Metall, Keramik oder Kombinationen daraus, um Stabilität und Ästhetik zu vereinen.
Zahnimplantat
Ein Zahnimplantat ist ein festsitzender Zahnersatz, der die Wurzel eines fehlenden Zahns und als Basis für Kronen, Brücken oder herausnehmbaren Zahnersatz dient.
Zahnimplantate ermöglichen festsitzenden Ersatz selbst bei mehreren fehlenden Zähnen. Sie können auch zur Verankerung von herausnehmbarem Zahnersatz genutzt werden, zum Beispiel mit Druckknöpfen.
Behandlung: Vor dem Einsetzen eines Zahnimplantats wird geprüft, ob ausreichend Kieferknochen vorhanden ist. Falls nötig, wird ein Knochenaufbau durchgeführt. Anschliessend wird das Implantat in den Kieferknochen eingesetzt, wo es in der Regel rund drei Monate lang einheilt. Danach erfolgt die Abformung zur Herstellung des endgültigen Zahnersatzes.
Vorteile und Nachteile: Vorteile von Zahnimplantaten sind der langfristige Halt, die Schonung der Nachbarzähne und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten. Nachteile sind die Behandlungsdauer oft über mehrere Monate, die hohen Kosten sowie mögliche Risiken wie Infektionen oder Probleme bei der Einheilung.
«Selbst bei fortgeschrittenem Knochenabbau können schon wenige Zahnimplantate die Funktion deutlich verbessern. Dabei muss nicht für jeden fehlenden Zahn ein eigenes Implantat gesetzt werden – Zwischenglieder oder sogenannte Anhänger (Cantilever) ermöglichen den Ersatz mehrerer Zähne mit weniger Implantaten», erklärt Zahnärztin Prof. Zitzmann.
Lebensdauer: Zahnimplantate halten oft 15 bis 20 Jahre oder länger. Dies zeigt auch eine Langzeitstudie der Universität Bern. Der Austausch einer Krone oder Brücke auf den gleichen Implantaten ist meist problemlos möglich.
Kosten eines Zahnimplantats: Die Kosten für ein oder mehrere Zahnimplantate betragen oft mehrere Tausend Franken. Sie setzen sich zusammen aus dem chirurgischen Eingriff, dem Implantat-Material, der prothetischen Versorgung und der zahntechnischen Arbeit. Zusätzliche Kosten können für einen Knochenaufbau oder eine provisorische Versorgung entstehen.
Inlays, Onlays und Overlays
Inlays, Onlays und Overlays sind festsitzende Zahnersatzlösungen, die beschädigte Zahnsubstanz wiederherstellen, ohne den gesamten Zahn zu überdecken wie bei einer Krone.
Inlays (passgenaue Einlagefüllungen) füllen die Kaufläche innerhalb der Zahnhöcker, Onlays und Overlays (Teilüberkronungen) bedecken zusätzlich grössere Bereiche des Zahns bis hin zur gesamten Kaufläche. Heute wird meist Keramik verwendet, das natürlich wirkt und stabil ist.
«Diese Lösungen sind besonders sinnvoll bei mittelgrossen Zahndefekten und wenn die Bisshöhe bei Erosionen oder Abrasionen wiederhergestellt werden soll», erklärt Zahnärztin Prof. Zitzmann.
Behandlung: Nach Entfernung von Karies und alten Füllungen wird der Zahn präpariert und abgeformt – klassisch oder digital mit einem Intraoralscanner. Das Inlay, Onlay oder Overlay wird anschliessend im Labor gefertigt und dauerhaft auf dem Zahn befestigt. Die Behandlung erfordert in der Regel 1 bis 2 Sitzungen, je nach Verfahren und notwendiger Anpassung.
Vorteile und Nachteile: Vorteile sind der schonende Erhalt der Zahnsubstanz, eine hohe Stabilität sowie eine gute ästhetische Anpassung an die natürlichen Zähne. Nachteile und Risiken können Zahnempfindlichkeit, Materialabnutzung oder eine mögliche Lockerung sein.
Lebensdauer: Inlays, Onlays und Overlays halten durchschnittlich 10 bis 15 Jahre, abhängig von Material, Pflege und Belastung.
Kosten für Inlays, Onlays und Overlays: Die Kosten für diesen Zahnersatz hängen vom Material, dem technischem Aufwand im Labor und dem Umfang der Behandlung ab.
Zahnersatz in nur einer Sitzung: das CEREC-Verfahren
Das CEREC-Verfahren (CEramic REConstruction) ermöglicht die Herstellung von Inlays, Kronen oder kleineren Brücken in nur einer Sitzung – ganz ohne klassischen Abdruck.
Der Zahn wird mit einer 3D-Kamera gescannt (CAD), die Rekonstruktion am Computer entworfen und aus einem Keramikblock (CAM) gefräst. Dieser Prozess dauert nur. 15 bis 30 Minuten). Der fertige Zahnersatz kann danach sofort eingesetzt und befestigt werden, ein Provisorium oder eine zweite Sitzung sind nicht erforderlich.
Prothese
Eine Prothese ist ein herausnehmbarer Zahnersatz, der fehlende Zähne und bei Bedarf auch Gewebe wie Zahnfleisch oder Kieferanteile ersetzt.
Prothesen kommen vor allem bei mehreren fehlenden Zähnen oder zahnlosen Kiefern zum Einsatz.
Prothesen bestehen meist aus Kunststoff für die Basis und die Prothesenzähne. Für zusätzliche Stabilität werden häufig Metallgerüste integriert.
«Insbesondere bei umfangreichem Zahnverlust, Defekten von Kieferknochen und Schleimhäuten sind Prothesen eine bewährte Lösung», erklärt Zahnärztin Prof. Zitzmann.
Behandlung: Für eine Prothese werden zunächst die Kiefer abgeformt und die Bisslage bestimmt. Anschliessend der Prototyp im Mund einprobiert, bevor die Prothese im Dentallabor fertiggestellt wird.
Teilprothesen stützen sich an vorhandenen Zähnen ab, Vollprothesen ersetzen alle Zähne eines Kiefers. Implantate können zusätzlich eingesetzt werden, um den Halt zu verbessern.
Vorteile und Nachteile: Vorteile einer Prothese sind der Ersatz fehlender Zähne und Gewebe, die Wiederherstellung der Kaufunktion und Ästhetik sowie einfache Reinigung. Nachteile sind die Eingewöhnungszeit und mögliche Druckstellen, die eine Anpassung erfordern. Risiken bestehen vor allem bei unzureichender Hygiene oder schlechter Passform.
Lebensdauer: Prothesen halten in der Regel mehrere Jahre. Regelmässige Kontrollen und Anpassungen sind wichtig, um Funktion und Komfort langfristig zu erhalten.
Kosten einer Prothese: Die Kosten hängen von Art, Material und Aufwand für Anpassung und Fertigung ab.
Zahnversicherung für gesunde Zähne
In der Schweiz übernimmt die Grundversicherung meist keine Kosten für Zahnersatz, obwohl Kronen, Brücken oder Implantate mehrere Tausend Franken kosten können.
Eine Zahn-Zusatzversicherung lohnt sich: Sie deckt neben Zahnersatz auch Behandlungen bei Karies, Zahnreinigung und Dentalhygiene ab. Besonders empfehlenswert für umfangreichen, langfristigen Schutz ist die Leistungsklasse 4.
Wie reinige ich Zahnersatz?
Festsitzenden Zahnersatz, wie Kronen oder Brücken, können Sie zusammen mit den natürlichen Zähnen täglich gründlich putzen und regelmässig beim Zahnarzt kontrollieren lassen.
Herausnehmbarer Zahnersatz sollten Sie mindestens einmal täglich mit einer speziellen Prothesenzahnbürste reinigen. Anstatt Zahnpasta verwenden Sie am besten alkalifreie Seife, zum Beispiel Spülmittel. Falls Sie den Zahnersatz nachts nicht tragen, lagern Sie ihn trocken.
Welcher Zahnersatz ist passend für mich?
Der passende Zahnersatz richtet sich nach Ihrer individuellen Zahnsituation, Ihren ästhetischen Ansprüchen und Ihrem Budget. Zahnärztin Prof. Zitzmann empfiehlt, eine bedarfsgerechte und möglichst schonende Lösung zu wählen:
- Kleine Zahndefekte: Eine Kunststofffüllung kann den Zahn stabilisieren.
- Grössere Schäden: Eine Teilkrone oder Krone stellt Form, Stabilität und Funktion wieder her.
- Fehlender Frontzahn: Eine schonend am Nachbarzahn befestigter Zahnersatz kann eine ästhetische Lösung sein.
- Fehlender Zahn: Bei gesunden Nachbarzähnen ist ein Einzelzahn-Implantat oft optimal. Wenn diese ohnehin überkront werden müssen oder mehrere Zähne fehlen, kann eine Brücke sinnvoller sein.
- Umfangreicher Zahnverlust: Eine herausnehmbare Prothese ersetzt fehlende Zähne und bei Bedarf auch Gewebe.
Welche Lösung für Sie langfristig die beste Kombination aus Funktion, Haltbarkeit, Ästhetik und Kosten bietet, besprechen Sie am besten mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt.
Warum zahlt die Krankenkasse-Grundversicherung (KVG) Zahnersatz in der Schweiz in der Regel nicht?
In der Schweiz übernimmt die Krankenkasse in der Grundversicherung (KVG) die Kosten für Zahnersatz nur in bestimmten Fällen.
Die Grundversicherung zahlt, wenn der Zahnersatz aufgrund bestimmten schweren Erkrankungen, eines Unfalls oder eines Geburtsgebrechens notwendig ist.
Bei üblichen Ursachen wie Karies oder altersbedingtem Zahnverlust müssen Patientinnen und Patienten die Kosten für Zahnersatz in der Regel selbst tragen, wenn keine Versicherung für Zahnersatz vorliegt.
In der In der Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) sind die Leistungen, die von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (OKP) übernommen werden, abschliessend aufgeführt.
Die Vorteile einer Zahn-Zusatzversicherung
Eine Zahn-Zusatzversicherung kann Ihnen viele Vorteile bieten, besonders wenn Sie diese frühzeitig abschliessen.
Junge Erwachsene können eine Zahn-Zusatzversicherung meist einfacher abschliessen, da ihre Zähne oft noch gesund sind. So vermeiden Sie spätere Einschränkungen oder Leistungsausschlüsse.
Die Zahn-Zusatzversicherung für Kinder und Jugendliche ist besonders wertvoll, da sie Kosten für Zahnspangen und weitere kieferorthopädische Behandlungen deckt.
Insgesamt schützt die Zusatzversicherung Sie vor hohen Eigenkosten bei Zahnersatz und weiteren zahnmedizinischen Behandlungen – ein wichtiger Vorteil, da die Krankenkasse Zahnersatz in der Grundversicherung meist nicht übernimmt.
Zahn-Zusatzversicherung – jetzt vorsorgen
Das Wichtigste in Kürze
Zahnersatz ersetzt fehlende oder beschädigte Zähne und verbessert Kaukomfort, Ästhetik und Zahnstellung.
Festsitzender Zahnersatz wie Kronen, Brücken oder Inlays ist besonders stabil und fühlt sich wie natürliche Zähne an.
Zahnimplantate bieten besonders stabilen Halt und ermöglichen festsitzenden Ersatz auch bei grösserem Zahnverlust.
Herausnehmbare Prothesen ersetzen fehlende Zähne und Gewebe und sind leicht zu reinigen.
Schonendere Methoden wie Inlays, Onlays oder Overlays erhalten möglichst viel von der eigenen Zahnsubstanz. Regelmässige Pflege und Kontrollen verlängern die Lebensdauer jeden Zahnersatzes.
Mit einer Zahn-Zusatzversicherung können Sie hohe Kosten reduzieren und sparen, da die Grundversicherung Zahnersatz in der Schweiz nur in bestimmten Fällen übernimmt.
Häufige Fragen – Zahnersatz
Weitere Artikel zum Thema

Zahn-Zusatzversicherung für Kinder – was ist sinnvoll?
Gesunde Milchzähne legen den Grundstein für weniger Zahnerkrankungen und Zahnarztkosten im Erwachsenenalter. Doch auch bei bester Zahnpflege braucht jedes zweite Kind eine Zahnspange, und die Kosten dafür übersteigen schnell 10'000 Franken. Deshalb schliessen viele Eltern eine Zahn-Zusatzversicherung für ihre Kinder ab. Doch welche Zahn-Versicherung ist sinnvoll und wie viel kostet sie?

Zähne putzen bei Kindern – So klappt die Zahnpflege stressfrei
Viele Kinder putzen ungern Zähne – und für Eltern wird das tägliche Ritual schnell zur Geduldsprobe. Dr. med. dent. Martina Hartmann erklärt die KAI-Methode und gibt Motivations-Tipps. Plus: Lohnt sich eine Zahn-Zusatzversicherung für mein Kind?

Wie viel kostet eine Zahnspange in der Schweiz?
Ein strahlendes Lächeln mit geraden Zähnen: Davon träumen Viele. Meist soll es eine Zahnspange richten. Zahnkorrekturen bei Kindern oder Erwachsenen können das Haushaltsbudget jedoch erheblich belasten. Hier erfahren Sie, welche Kosten für Kieferorthopädie durch die Krankenversicherung gedeckt werden.

Karies bei Kindern erkennen und vorbeugen
Kinderzahnärztin Dr. med. dent. Martina Hartmann zeigt, wie Eltern mit der richtigen Vorsorge die Basis für lebenslang gesunde Zähne legen. Erfahren Sie zudem, warum eine Zahn-Zusatzversicherung für Kinder ein entscheidender Baustein für den finanziellen Schutz ist.

Zahnreinigung: Was kostet sie und was übernimmt die Krankenkasse?
Die Preise für eine Zahnreinigung in der Schweiz sind unterschiedlich. Sie variieren je nach Anbieter, Region und den spezifischen Bedürfnissen der Patientin oder des Patienten. Die Grundversicherung der Krankenkasse übernimmt die Kosten für Dentalhygiene in der Regel nicht.
