
Kostenübernahme Krankenkasse | 17.3.2026
Augen lasern: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?
Augenlasern ist eine erprobte Methode zur Korrektur von Sehfehlern wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung. Dadurch kann in vielen Fällen auf Brillen oder Kontaktlinsen verzichtet werden. Die Kosten für Augenlasern werden in der Regel nicht von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen. Zusatzversicherungen können einen Teil der Kosten übernehmen.
Welche Kosten übernimmt die Grundversicherung?
Die Grundversicherung übernimmt die Kosten nur in speziellen Fällen. Fragen Sie bei Ihrer Krankenkasse nach und lassen Sie sich beraten. Oft muss der Eingriff selbst bezahlt werden. Einige ambulante Zusatzversicherungen können jedoch einen Teil der Kosten übernehmen. Das Augenlasern bietet für viele Menschen mit Sehproblemen eine effektive und dauerhafte Lösung. Der Eingriff kostet in der Schweiz je nach Methode ab ca. 2'000 Franken pro Auge inklusive Nachkontrollen.
Welche Zusatzversicherung übernimmt Kosten fürs Augenlasern?
Das ist unterschiedlich. Einige Krankenkassen übernehmen in der Zusatzversicherung einen Teil der Kosten für das Augenlasern. Die Voraussetzungen und die Höhe einer möglichen Kostenbeteiligung variieren je nach Krankenkasse.
Pulse – Die ambulante Zusatzversicherung der KPT
Pulse ist die ambulante Zusatzversicherung der KPT mit Fokus auf Prävention und Gesundheitsförderung.
Pulse gibt es in den drei Leistungsklassen Eco, Top und Premium.
Wichtig: Für alle Leistungsklassen gilt eine Karenzzeit von einem Jahr. Die Karenzzeit bezeichnet einen Zeitraum nach Vertragsabschluss, in dem bestimmte Leistungen nicht in Anspruch genommen werden können.

Pulse Premium bietet Ihnen ein Wohlfühl- und Sorglospaket für höchste Ansprüche. Profitieren Sie von Beiträgen bis zu 500 Franken alle drei Jahre für Sehhilfen sowie einmalig bis zu 600 Franken pro Auge für eine Augenlaserbehandlung. Ausserdem erhalten Sie Beiträge an Check-ups, Fitness und Sport sowie komplementärmedizinische Behandlungen.
Wie läuft eine Augenlaserbehandlung ab?
Beim Augenlasern werden Sehfehler wie Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit oder Hornhautverkrümmung direkt an der Hornhaut, der vordersten Schicht des Auges, behandelt.
In einer Voruntersuchung wird geklärt, ob eine Augenlaserbehandlung möglich ist und welche Behandlungsmethode sinnvoll ist. Dies hängt unter anderem von der Augengesundheit im Allgemeinen, vom Grad der Fehlsichtigkeit und von der Beschaffenheit der Hornhaut ab.
Der Eingriff erfolgt ambulant und ist schmerzlos, da die Augen mit Tropfen betäubt werden. Der Eingriff dauert 10 bis 20 Minuten pro Auge, die eigentliche Laserbehandlung nur wenige Sekunden. Anschliessend kann die Patientin oder der Patient nach Hause gehen.
Die Augen müssen einige Tage nach dem Eingriff mit Augentropfen behandelt und geschont werden. In den folgenden drei Monaten finden regelmässige Nachkontrollen durch die behandelnde Ärztin oder den behandelnden Arzt statt.

Für wen ist Augenlasern geeignet?
Augenlasern eignet sich für Patientinnen und Patienten, die folgende Voraussetzungen erfüllen:
- Stabile Sehstärke: Die Sehstärke hat sich seit mindestens einem Jahr - besser noch seit zwei Jahren - vor der geplanten Behandlung nicht verändert.
- Augengesundheit: Es liegen keine weiteren Augenerkrankungen, Entzündungen oder Infektionen der Augen vor.
- Alter: Ab dem 20. Lebensjahr, wenn das Auge vollständig entwickelt ist.
- Hornhaut: Die Hornhaut des zu behandelnden Auges muss genügend dick sein.
- Dioptrien: Kurzsichtigkeit bis zirka –10 Dioptrien, Hornhautverkrümmungen bis zirka 6 Dioptrien.
Augenlasern ist nicht geeignet für Menschen mit einer Autoimmunerkrankung, Diabetes in fortgeschrittenem Stadium und Schwangere.
Ist Augenlasern sicher?
Augenlasern ist umfassend erprobt und gilt als sichere Behandlungsmethode für eine dauerhafte Korrektur von Sehfehlern. Die Methode wird seit ca. 30 Jahren angewendet und die eingesetzten Geräte und Techniken werden stets weiterentwickelt. Schwerwiegende Komplikationen und bleibende Schäden sind sehr selten.
Ist das Ergebnis von Augenlasern dauerhaft?
Die Ergebnisse einer Augenlaserbehandlung sind in der Regel permanent. Im Laufe der Zeit kann sich das Auge jedoch verändern und weitere Sehfehler entwickeln. Diese können eine neue Behandlung mit Augenlaser erforderlich machen.
Brille, Kontaktlinsen oder Augenlasern?
Jede Methode zur Korrektur von Fehlsichtigkeit und Sehschwäche hat ihre Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für Brille, Kontaktlinsen oder Augenlasern hängt von persönlichen Vorlieben, Lebensstil und Budget ab.
- Eine Brille ist einfach und unkompliziert. Sie kann zudem ein modisches Statement sein. Ein Nachteil ist die eingeschränkte Sicht an den Rändern der Gläser. Auch bei Regen oder sportlichen Aktivitäten kann eine Brille hinderlich sein.
- Kontaktlinsen bieten ein natürliches Sichtfeld und sind ideal für den Sport. Die Handhabung erfordert jedoch Übung und Hygiene ist essenziell. Das Tragen von Kontaktlinsen kann zu trockenen oder gereizten Augen führen. Je nach Linsentyp und Pflegemittel entstehen unterschiedlich hohe wiederkehrende Kosten.
- Augenlasern ermöglicht eine dauerhafte Korrektur von Sehfehlern und eine uneingeschränkte klare Sicht. Die Ergebnisse sind in der Regel dauerhaft, die Kosten jedoch hoch.
Ambulante Zusatzversicherung Pulse

Mit der ambulanten Zusatzversicherung Pulse können Sie sich optimal absichern und geniessen umfassenden Schutz – ganz gleich, ob Sie eine Augenlaserbehandlung, eine Brille oder Kontaktlinsen benötigen. Profitieren Sie von einem Beitrag ans Augenlasern und sparen Sie an den Kosten Ihrer Sehhilfen. Berechnen Sie jetzt Ihre Prämie und finden Sie die ideale Versicherungslösung für Ihre Augen.
FAQ – Augenlasern und Kostenübernahme
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