Auslandaufenthalt

Arbeitsunfähigkeit im Ausland

Es werden nur Taggeldleistungen für die Dauer eines nachgewiesenen Spitalaufenthaltes ausgerichtet. Als Beweismittel gilt die Spitalrechnung.


Arbeitsunfähigkeit und Abreise ins Ausland

In der Erwerbsausfallversicherung und falls keine Einwilligung der KPT vorliegt, ruht die Leistungspflicht für das versicherte Taggeld während der Dauer des Auslandaufenthaltes.


Definitive Ausreise ins Ausland

Senden Sie uns eine schriftliche Kündigung zusammen mit der Bestätigung Ihrer Wohngemeinde, aus welcher das Datum Ihrer Ausreise ersichtlich ist.

Ihre Deckungen in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung und in den Zusatzversicherungen enden mit Datum der Abmeldung.

Die KPT bietet Personen, die den Wohnsitz ins Ausland verlegen, spezielle Versicherungslösungen an. Details finden Sie unter: KPT International.


Behandlung im Ausland

Grundversicherung – grundsätzlich nur für Notfälle

Für notfallmässige, ärztliche Behandlungen im Ausland wird aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung höchstens der doppelte Betrag der Kosten übernommen, die in der Schweiz vergütet würden. Gerade in teuren Ländern wie der USA, Kanada, Australien und Japan ist diese Deckung ungenügend.

Beim Bezug von medizinischen Leistungen in einem EU/EFTA-Staat ist die europäische Versicherungskarte erforderlich. Mit dieser Karte, werden die Kosten im Rahmen unserer Gesetzgebung abgewickelt, eine Bezahlung durch den Patienten ist üblicherweise nicht nötig. Im medizinischen Bedarfsfall, bei Fehlen der europäischen Versichertenkarte, kann direkt bei der KPT Notrufzentrale unter +41 58 310 99 99 eine provisorische Ersatzbescheinigung angefordert werden. Das Formular wird danach direkt und mit allen nötigen Angaben an den Leistungserbringer (Arzt, Spital ...) übermittelt. Dieses Vorgehen hat zudem den Vorteil, dass der Patient bei Bedarf bis zur Rückkehr in die Schweiz von unserer Notfallzentrale betreut wird.

Zusätzliche Leistungen werden je nach Versicherer aus einer freiwilligen Zusatzversicherung vergütet.

Zusatzversicherungen/Leistungen der KPT

Die Krankenpflege-Plus- und Krankenpflege-Comfort-Versicherung garantiert für 8 Wochen (56 Tage) pro Kalenderjahr die Deckung von Heilungskosten, Personen-Assistance, Verlust / Beschädigung des Reisegepäcks bis CHF 2000.00, Annullierungskosten bis CHF 20'000.00 und Rechtschutz im Ausland bis CHF 300'000.00.

Die Reise- und Ferienversicherung bietet eine betraglich nicht limitierte Deckung während 17, 31, 62, 92, 183 und 365 Tage.

Die Spitalkostenversicherung und die Unfallzusatzversicherung garantieren auch Leistungen im Ausland. Die Deckung ist je nach auf Ihrer Police angegebenen Versicherungsdeckung unterschiedlich.

Bei einem Notfall ist es äusserst wichtig, dass unsere Notfallzentrale unter der Telefonnummer +41 58 310 99 99 kontaktiert wird. Die notwendige Hilfe wird von unserer Notrufzentrale angeordnet, organisiert und im Bedarfsfall durchgeführt.


Behandlung in der Schweiz nicht möglich

Bestimmte Leistungen die in der Schweiz nicht erbracht werden, können von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung übernommen werden, obwohl der Leistungserbringer nicht in der Schweiz ist.

Darunter kann es sich um hoch spezialisierte Behandlungen oder um die Behandlung seltener Krankheiten handeln, die aus medizinischer Sicht in der Schweiz nicht durchgeführt werden können.

Es gibt keine Liste solcher Behandlungen. Jeder Fall wird einzeln beurteilt und der Beurteilung des Vertrauensarzt unterstellt.


Bilaterale Verträge Schweiz - EU/EFTA

Die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und den EU/EFTA Staaten sind seit dem 1. Juni 2002 in Kraft. Sie betreffen auch den Sozialversicherungsbereich der Vertragsstaaten. Damit die unterschiedlichen Versicherungssysteme untereinander funktionieren, hat man sich im Rahmen der Abkommen unter anderem auf folgende Grundprinzipien geeinigt:

  • Erwerbsortprinzip: Die Grundversicherung wird in dem Land abgeschlossen, aus welchem Lohn oder Rente herkommen.
  • Wohnsitzland: Medizinische Leistungen werden in dem Land bezogen, in welchem die versicherte Person lebt. Es werden jene Leistungen vergütet, die dort in der Grundversicherung vorgesehen sind.
  • Notfall/Aufenthaltsland: In Notfällen werden sämtliche medizinischen Leistungen vergütet, die den Bestimmungen des Landes entsprechen, in welchem sich die Person aufhält.

Beim Bezug von medizinischen Leistungen in einem EU/EFTA-Staat ist die europäische Versicherungskarte erforderlich. Mit dieser Karte, werden die Kosten im Rahmen unserer Gesetzgebung abgewickelt, eine Bezahlung durch den Patienten ist üblicherweise nicht nötig. Im medizinischen Bedarfsfall, bei Fehlen der europäischen Versichertenkarte, kann direkt bei der KPT Notrufzentrale unter +41 58 310 99 99 eine provisorische Ersatzbescheinigung angefordert werden. Das Formular wird danach direkt und mit allen nötigen Angaben an den Leistungserbringer (Arzt, Spital ...) übermittelt. Dieses Vorgehen hat zudem den Vorteil, dass der Patient bei Bedarf bis zur Rückkehr in die Schweiz von unserer Notfallzentrale betreut wird.


Geplante Behandlung im Ausland

Wenn sich der Versicherte zum Zwecke der Behandlung ins Ausland begibt, dürfen aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung keine Leistungen ausgerichtet werden, ausser für Entbindungen im Ausland, weil nur so das Kind die Staatsangehörigkeit erwerben kann, oder für Behandlungen, die in der Schweiz nicht möglich sind.

Hinsichtlich Entbindungen wird der Begriff Notfall sehr restriktiv interpretiert. Eine schwangere Frau weiss, dass während der letzten Schwangerschaftsmonate eine vorzeitige Entbindung möglich ist. Folglich muss sie sich der Tatsache bewusst sein, dass ein Risiko besteht, dass das Versicherungsunternehmen die Kosten ihrer Entbindung im Ausland nicht oder nur teilweise übernimmt.


Notfallbehandlung im Ausland

Ein Notfall liegt vor, wenn der Versicherte bei einem vorübergehenden Auslandaufenthalt einer medizinischen Behandlung bedarf und eine Rückreise in die Schweiz nicht angemessen ist. Der Notfall wird nicht anerkannt, wenn der Versicherte ihn provoziert: Wenn er zum Beispiel weiss, dass sein Gesundheitszustand einen Eingriff erfordern wird und sich trotzdem ins Ausland begibt.

Obligatorische Krankenpflegeversicherung

Die entstandenen Heilungskosten werden aus der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bis höchstens zum doppelten Tarif des Wohnkantons übernommen.

Beim Bezug von medizinischen Leistungen in einem EU/EFTA-Staat ist die europäische Versicherungskarte erforderlich. Mit dieser Karte, werden die Kosten im Rahmen unserer Gesetzgebung abgewickelt, eine Bezahlung durch den Patienten ist üblicherweise nicht nötig. Im medizinischen Bedarfsfall, bei Fehlen der europäischen Versichertenkarte, kann direkt bei der KPT Notrufzentrale unter +41 58 310 99 99 eine provisorische Ersatzbescheinigung angefordert werden. Das Formular wird danach direkt und mit allen nötigen Angaben an den Leistungserbringer (Arzt, Spital ...) übermittelt. Dieses Vorgehen hat zudem den Vorteil, dass der Patient bei Bedarf bis zur Rückkehr in die Schweiz von unserer Notfallzentrale betreut wird.

Zusatzversicherungen/Leistungen KPT

Ergänzende Leistungen werden aus der Spitalkostenversicherung, der Unfallzusatzversicherung, der Krankenpflege-Plus- und Krankenpflege-Comfort-Versicherung, sowie aus der Reise- und Ferienversicherung ausgerichtet. Die Deckung entspricht die in Ihrer Police erwähnten Versicherungen.


Rehabilitation in Deutschland

Neu können KPT-Versicherte mit zusätzlicher Spitalkostenversicherung ins nahe Deutschland zum Rehabilitieren.

Wir haben mit sechs Kliniken Verträge abgeschlossen.

Rehakliniken:


Reise- und Ferienversicherung

Sie sind je nach der von Ihnen gewählten Deckung ab Abreisedatum für die Dauer einer Auslandreise oder während der Ferien im Ausland versichert.

Eine entsprechende Deckung für 8 Wochen (56 Tage) pro Kalenderjahr ist in der Krankenpflege-Plus- und in der Krankenpflege-Comfort-Versicherung eingeschlossen.


Rückführung

Im Allgemeinen deckt die Grundversicherung die Rückführungskosten (Transfer von einem Ort, oft dem Krankenhaus im Ausland in ein Krankenhaus in der Schweiz) nicht. Es gibt Ausnahmen zu dieser Regel, vor allem wenn die Rückführung medizinisch erforderlich ist, zum Beispiel wenn die Versorgung in dem fremden Land nicht ausreichend ist, um den Gesundheitszustand des Versicherten zu garantieren.

Es gibt Zusatzversicherungen, die es ermöglichen, die Rückführung allgemeiner abzudecken. Die KPT bietet zusammen mit der Krankenpflege-Plus-Versicherung eine Ferien- und Reiseversicherung für 8 Wochen pro Jahr, die es ermöglicht, die Rückführungskosten abzudecken, vorausgesetzt, die Hilfsmassnahmen werden über die Notrufzentrale der KPT in Anspruch genommen.


Versicherungsschutz im Ausland

In der Krankenpflege-Plus und in der Krankenpflege-Comfort ist die Reise- und Ferienversicherung integriert. Diese übernimmt während max. 8 Wochen pro Kalenderjahre die Heilungskosten (soweit nicht durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung gedeckt), Assistance- Leistungen, eine Annulationskosten- und eine Reisegepäck- sowie eine Rechtsschutzverischerung.

Achtung:Das Abreisedatum gilt als Beginn der 8 Wochen! Ohne diese Deckung besteht kein umfassender Versicherungsschutz im Ausland.

Benötigen Sie weiterführende Auskünfte? Wenden Sie sich an Ihre Kundenberaterin, Ihren Kundenberater oder nutzen Sie das Kontaktformular.

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