Genussvoll und gesund zur Ruhe kommen

Schon bald steht Weihnachten vor der Tür. Bei der Arbeit bleiben die besinnlichen Momente meist aus. Stattdessen nimmt die Hektik auf das Jahresende zu. Manchen verdirbt der Stress den Appetit, andere greifen genervt in die Guetzlidose oder belohnen sich mit einem Zimtstern für die vollbrachte Arbeit.

Druck abbauen

Stress kann zu einem veränderten Essverhalten führen. Kein Wunder, denn auf der einen Seite kann durch die Kaubewegung Druck abgebaut werden, auf der anderen Seite benutzen viele Menschen das Essen als Regulierungsmethode gegen negative Emotionen. Ernährungsberaterin Stéphanie Bieler rät davon ab, aus emotionalen Gründen zu essen. Denn wer aus emotionalen Gründen isst, isst in diesen Situationen in der Regel mehr, häufiger und weniger ausgewogen. Wer in kurzen Abständen immer wieder Nahrung zu sich nimmt – auch wenn dies nur Kleinigkeiten wie ein Joghurt oder eine Frucht sind – hält seine Verdauung permanent auf Trab. Dies kann zu Müdigkeit führen – genau das, was wir in turbulenten Zeiten nicht gebrauchen können.

Halten Sie inne und machen Sie Pause

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom. So erlangen wir auch auf unterschiedliche Art und Weise Ruhe. Es lohnt sich, den Stress aktiv anzugehen, Entspannungsübungen können dabei helfen. Schaffen Sie sich Momente der Stille. Beim Essen ist es ratsam sich vom Bildschirm zu lösen und auf das Essen selbst und die eigenen Körpersignale zu konzentrieren. Das Essen spricht unsere Sinne an, sofern wir achtsam schmecken, riechen, sehen, tasten und hören.

Begeben Sie sich auf eine Reise der Sinne

Machen Sie selber ein Experiment. Statt dass Sie das Znüni auf dem Weg zur nächsten Sitzung im Gehen verschlingen, nehmen Sie sich bewusst Zeit für eine Pause. Setzen Sie sich an einen Tisch in der Cafeteria. Betrachten Sie eine Orange und nehmen Sie die Farbe und Struktur wahr. Riechen Sie daran. Achten Sie auf das Geräusch beim Schälen und fühlen Sie die samtene Innenseite der Schale oder die seidene Haut der einzelnen Orangenschnitze. Schmecken Sie den süssen Saft und erleben Sie die unterschiedlichen Geschmacksregungen Ihrer Zunge. Indem Sie sich auf eine kurze Reise der Sinne einlassen, finden Sie einen Moment der Ruhe und können gelassen die nächste Aufgabe anpacken.

Geplante Zwischenmahlzeiten

In der Hektik des Arbeitsalltags gehen Pausen oft vergessen. Müdigkeit, Magenknurren und allfälliger Heisshunger sind eindeutige Zeichen, dass eine Pause und eine Zwischenmahlzeit nun sinnvoll sind. Süsses wie Weihnachtsguetzli sind als Zwischenmahlzeit eher ungeeignet, sie sind zum Geniessen da – als Dessert zum Beispiel. Zwischenmahlzeiten hingegen sollen dem Körper länger anhaltend Energie liefern, so dass wir uns bis zur nächsten Hauptmahlzeit wieder voller Tatendrang den Aufgaben widmen können.

Wie wäre es zum Beispiel mit…

… einer Orange, zwei Datteln und ein paar Mandeln oder geröstete Pinienkernen?
… einer Banane mit ein bisschen Naturjoghurt und ein paar Baumnüssen?
… einem geraffeltem Apfel mit ein bisschen Milch, ein paar Haferflocken und einer Prise Zimt?
… einer Scheibe Knäckebrot mit Hüttenkäse und ein paar getrockneten Aprikosen dazu?
… einer Handvoll Nüsse?

Und backen Sie sich neben den Weihnachtsguetzli doch auch gleich ein Dattel-Zimt-Brötchen für eine leckere Zwischenmahlzeit. Hier finden Sie ein Rezept dazu.

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