Fit für den Frauenlauf

Lange Zeit war es den Frauen verwehrt, an Langstreckenläufen teilzunehmen. Doch das gehört zum Glück der Vergangenheit an, wie das auch der seit 32 Jahren erfolgreich durchgeführte Schweizer Frauenlauf zeigt. Mit unseren Tipps erfahren Sie, wie Sie sich optimal auf diesen vorbereiten können. Apropos: Machen Sie mit bei unserer Verlosung und gewinnen Sie eine exklusive Streckenbesichtigung.

Die Teilnahme an Langstreckenläufen war für die Frauen der reinste Spiessrutenlauf. Noch 1966 wurde Roberta Gibb die Teilnahme am Boston-Marathon verweigert, weil Frauen körperlich nicht in der Lage seien, 42 Kilometer zu laufen. Diese Einschätzung wurde 1980 durch das American College of Sports Medicine revidiert. Und 1984 war es soweit: An den Olympischen Spielen in Los Angeles durften Frauen erstmals über die klassische Laufdistanz starten.

Laufen ist auch Kopfsache

Laufen Frauen anders als Männer? «Ja, im Kopf, in ihrer Einstellung», meint Savo Hertig, Gründer und Inhaber von savo.ch. Oft teilen Frauen ihre Kräfte beim Joggen sinnvoll ein und verhindern durch diese Selbstkontrolle eine Überanstrengung. Ausserdem laufen Frauen eher für sich als gegen einen Rivalen oder die Uhr. Durch diese Einstellung sparen sie Kraft. Savo Hertig empfiehlt denn auch jeder Frau, auf die eigene innere Stimme zu vertrauen. Intuitiv schätzen Frauen ihre Kräfte realistisch ein und wissen, wie viel sie sich zumuten können.

Tipps für den Schweizer Frauenlauf

Damit Sie körperlich und geistig optimal auf den Schweizer Frauenlauf vorbereitet sind, haben wir einige Tipps für Sie zusammengestellt.


  1. Lernen Sie die Strecke kennen
    Damit Sie Ihre Kräfte optimal einteilen können, sollten Sie die Strecke kennen.

  2. Sorgen Sie für Abwechslung
    Auch das Laufen kann langweilig werden. Verändern Sie deshalb die Strecke oder bauen Sie auch einmal Intervallläufe in Ihre Trainingseinheit ein.

  3. Spielen Sie ab und zu den Kraftprotz
    Frauen haben im Durchschnitt über zehn Prozent weniger Muskelmasse als Männer. Umso mehr sollten Sie als Frau das Lauftraining mit einem Krafttraining unterstützen.

  4. Damen-Laufschuhe haben nicht nur eine andere Farbe
    Frauenfüsse sind im Vergleich zu Männerfüssen schlanker – im Fachjargon spricht man von einem geringeren Volumen. Deshalb sind Damen-Laufschuhe auch speziell konstruiert und passen bei der Ferse und am Fussrücken besser als dies Herren-Laufschuhe täten.

  5. Der Sport-BH gehört zur Laufausrüstung
    Mit gut sitzendem Sport-BH läuft es sich besser. Er sitzt enger und bietet mehr Halt als ein Alltags-BH. Weil die Brust keine eigene Muskulatur hat, sollte jede Läuferin – auch jene mit kleiner Oberweite – beim Laufen einen Sport-BH tragen. Sie verhindert damit, dass die Brust erschlafft.

  

«Wenn Ernährung, Bewegung und Entspannung im Einklang sind und Wohlbefinden und Zufriedenheit eine Selbstverständlichkeit werden, ist das für mich Gesundheit».

Savo Hertig, Gesundheitscoach und Inhaber von savo.ch


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