Konkret geht es um Sonnenbrand, der das Hautkrebsrisiko drastisch erhöht. Sie kennen bestimmt die gängigen Regeln, wie man sich vor der Kraft der Sonne schützt. Nochmals zehn Hinweise können aber sicher nicht schaden.

  1. Herbst vor Frühling

    Strandferien im März sind gefährlicher als Strandferien im Oktober, denn die ägyptische Sonne trifft Ihren bleichen Körper im Frühling völlig unvorbereitet. Reisen Sie also lieber vorgebräunt und etwas später gegen Süden.

  2. Die helleren Stellen

    Ihr dunkel gebräunter Nacken wird sich irgendwann ganz gut selber schützen können. Wenn die Sonnencreme knapp ist, konzentrieren Sie sich auf die bleichen Flächen: auf den Bauch beim ersten Freibad-Besuch und die Beine bei der Premiere mit kurzen Hosen.

  3. Überdachter Mittagsschlaf

    Es gibt viele tolle Sachen, die man drinnen tun kann: schlafen, Monopoly spielen oder ein Buch lesen. Ziehen Sie sich über Mittag unter ein Dach zurück, um dann ab 15:00 Uhr wieder in der Sonne herumzuspringen.

  4. Schattenspaziergang

    Machen Sie ein Spiel daraus, die Mittagssonne zu meiden: Nehmen Sie eine Stoppuhr auf den Stadtspaziergang mit und versuchen Sie, eine vorgegebene Strecke möglichst im Schatten zurückzulegen. Wer die kürzeste Zeit in der Sonne verbracht hat, gewinnt einmal Rücken eincremen.

  5. Kinder zuerst

    Ein Sonnenbrand im Kleinkindalter erhöht das Hautkrebsrisiko viel stärker als ein Sonnenbrand bei Erwachsenen. Machen Sie es deshalb genau andersherum als mit den Sauerstoffmasken im Flugzeug: Cremen Sie zuerst alle Kinder in Reichweite ein, dann sich selber.

  6. Oft wenden

    Von der Cervelat auf dem Feuer können Sie etwas lernen: Setzen Sie sich beim Grillfest mehrmals um. Wenn Sie der Sonne verschiedene Körperseiten anbieten, müssen Sie die verbrannte Haut auf einer Seite anschliessend nicht zentimeterdick mit Aloe Vera eincremen.

  7. Schützende Autoscheibe

    Es wäre ökologisch unsinnig, Ihnen zu empfehlen, mit dem Auto zum Glacéstand zu fahren. Aber tatsächlich: Autoglas ist mit einem UV-Filter beschichtet und schützt ähnlich wie Sonnencreme eine Zeitlang vor Sonnenbrand. Auch längere Autofahrten sind ohne akute Verbrennungsgefahr möglich.

  8. Haut, sehr erfreut

    Lernen Sie Ihre Haut kennen. Wie lange hält Ihre Nasenspitze die Sommersonne aus? Welche Körperstelle rötet sich zuerst? Nutzen Sie das Wissen aus vergangenen Fehlern und machen Sie sie kein zweites Mal. Sind wir doch ehrlich: Die wenigsten Sonnenbrände kommen überraschend.

  9. Solche und solche

    Sie finden, Sonnencrème stinkt und ist klebrig? Informieren Sie sich über verschiedene Varianten: Manche Crèmes funktionieren mechanisch, andere chemisch, gewisse verzichten auf Parfüm. Und Faktor 500 muss es auch nicht immer sein. Finden Sie das Crèmchen, mit dem Sie glücklich werden.

Respekt, keine Angst!

Verschanzen Sie sich nicht panisch im Keller. Sonnenbrände sind mit einfachen Massnahmen vermeidbar, Angst ist nicht nötig. Auch wenn Listen mit Sonnenschutztipps gerne den Eindruck erwecken: So schmal ist der Grat zwischen zu wenig und zu viel Sonne zum Glück auch wieder nicht.

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