Susann Kühnel-Loeliger hat ihr Ziel am Basel Marathon erreicht

Am Sonntag, 24. September, fällt zum achten Mal der Startschuss am IWB Basel Marathon. Frauen und Männer laufen los. Unter ihnen Susann Kühnel-Loeliger.

Die 36-Jährige lebt mit ihrem Mann und dem 7-jährigen Sohn in Basel. Im Frühjahr hat Susann Kühnel-Loeliger die 20 Minuten Fitness Challenge gestartet. Sie setzte sich das Ziel, am IWB Basel Marathon die Halbmarathon-Strecke zu laufen. Die KPT ist Partnerin der Fitness Challenge und hat Susann Kühnel-Loeliger auf ihrem Weg begleitet.


  1. Der Basel Marathon liegt hinter Ihnen. Sie haben den Halbmarathon von 21 Kilometer geschafft. Wie fühlen Sie sich?
  2. Ich bin sehr zufrieden mit mir. Die ersten zwölf Kilometer lief ich problemlos. Es wurde allerdings immer wärmer, die Laufstrecke lag grösstenteils in der Sonne und die Hitze setzte mir zu. Aber ich hielt durch, das macht mich sehr stolz.


  3. Waren Sie vor dem Lauf nervös?
  4. Total. Meine Uhr hat schon vor dem Start einen Puls von 130 angezeigt – mein Ruhepuls liegt bei gut 90. Das kenne ich allerdings schon von anderen Läufen – das Kribbeln im Bauch und die Selbstzweifel, ob ich es schaffe oder nicht. Durch die 20 Minuten Fitness Challenge bin ich körperlich in einem Top-Zustand. Der Erfolg hängte folglich von meinem Kopf und meiner Tagesform ab.


  5. Hatten Sie ernsthafte Zweifel, dass Sie es nicht schaffen würden?
  6. Ich bin meine grösste Kritikerin und hege immer bis zuletzt grosse Selbstzweifel. Was mir extrem geholfen hat, war die Unterstützung durch meine Familie, das Support-Team und der anderen Teilnehmenden der Fitness Challenge. Während einem halben Jahr hatte ich mich auf diesen einen Moment vorbereitet und wollte das jetzt einfach schaffen. Mir wurde ohnehin bewusst, dass ich auf Ziele hinarbeiten muss – das motiviert extrem. Deshalb werde ich nächstes Jahr am Berliner Halbmarathon teilnehmen.


  7. Wie haben Sie die 21 Kilometer in Basel durchgehalten?
  8. Als ich während dem Laufen den einen oder anderen Einbruch hatte, war es wiederum mein Sohn, der mir mit seinem überdimensional grossen Plakat immer wieder den nötigen Antrieb verlieh. Und all die fremden Menschen, die am Strassenrand stehen, deinen Namen rufen, dich anfeuern und vorantreiben.


  9. Sie arbeiten 80 Prozent, haben einen schulpflichtigen Sohn, einen Mann, der im Schichtbetrieb angestellt ist – Ihr Alltag scheint ganz schön stressig zu sein. Dennoch ziehen Sie das Laufen dem Sofa vor. Warum?


Mir ist es wichtig, meinen Körper fit zu halten und mir etwas Gutes zu tun. Das mache ich durch das Laufen zweifelsohne. Wenn ich nach einem anstrengenden Tag eine Runde Joggen gehe, fühle ich mich einfach besser. Ich kann im wahrsten Sinne des Wortes meinen Kopf durchlüften, runterfahren, Energie tanken und fühle mich bereit für den nächsten Tag.

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