Prämien 2018 – das müssen Sie wissen

Aktuell beschäftigen sich die Schweizer Haushalte mit der Frage, warum die Krankenkassenprämien jedes Jahr steigen. Wir zeigen auf, warum das so ist und was die KPT dagegen tut.


  1. Erneut steigen die Prämien der Grundversicherung. Warum?
  2. Grundsätzlich gilt: Die Prämien folgen den Kosten. Das heisst, je mehr medizinische Leistungen die Krankenkassen gemäss Gesetz vergüten müssen, desto höher sind die Prämien. Relevant ist deshalb die Frage, warum die Kosten für Leistungen von Ärzten, Spitälern und Pflegediensten stetig steigen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. So werden etwa die Alterung sowie die Zunahme der Bevölkerung als Gründe genannt. Zudem führt der medizintechnische Fortschritt zu neuen, kostenintensiven Medikamenten und Therapieformen. Ein wichtiger Grund ist auch die ungleiche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen.


  3. Wie wirkt sich die ungleiche Finanzierung von ambulanten und stationären Leistungen auf die Prämien aus?
  4. Heute können viele Behandlungen ambulant durchgeführt werden. Ein Spitalaufenthalt wird somit hinfällig, was für die betroffenen Patienten positiv ist. Die Kehrseite ist, dass sich die Kosten aus dem stationären in den ambulanten Bereich verschieben. Und das wirkt sich direkt auf die Prämien aus. Denn bei ambulanten Behandlungen werden 100% der Kosten durch die Krankenkassen getragen. Beim stationären Spitalaufenthalt übernimmt hingegen der Kanton rund die Hälfte der Kosten. Die ambulante Behandlung belastet also die Prämien stärker. Im Interesse ihrer Kunden setzt sich die KPT deshalb für einen Systemwechsel ein und fordert eine einheitliche Finanzierung aller medizinischen Leistungen zugunsten der Prämienzahler.


  5. Weshalb weicht Ihre Prämie von der durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) kommunizierten generellen Prämienerhöhung ab?
  6. Die generelle Prämienerhöhung ist ein Durchschnittswert, gültig für die gesamte Schweiz und basierend auf der Grundfranchise. Ihre individuelle Prämie entwickelt sich jedoch gemäss der jeweiligen kantonalen Kostenentwicklung. Gesetzliche Vorgaben schränken zudem die Rabatte ein, die wir Ihnen für die Wahl einer höheren Franchise oder eines besonderen Versicherungsmodells gewähren können. Die prozentuale Erhöhung Ihrer Prämie wird also von Ihrem Wohnsitz, der gewählten Jahresfranchise und dem Versicherungsmodell beeinflusst und weicht in den meisten Fällen von der vom BAG mitgeteilten Prämienerhöhung ab. Wussten Sie übrigens, dass die Krankenkassen ihre Prämien nicht beliebig anpassen dürfen? Jede Prämienanpassung wird durch das BAG geprüft und genehmigt.


  7. Was tut die KPT, um die Prämien möglichst tief zu halten?
  8. Die Eindämmung der Kostenentwicklung ist eine unserer Hauptaufgaben. Wir setzen uns mit den zur Verfügung stehenden Mitteln für eine hohe Qualität zu angemessenen Kosten ein. Dazu verhandeln wir mit Spitälern und Ärzten faire Tarife aus. Zudem fördern und entwickeln wir alternative Versicherungsmodelle, die Kosten sparen und unseren Versicherten Vorteile bieten. Neustes Produkt ist KPTwin.easy: Dank telemedizinischer Beratung, koordiniertem Behandlungspfad und Medikamentenbezug bei einer Versandapotheke können Kosten gespart und als Prämienrabatt an die Versicherten weitergegeben werden.

    Markante Einsparungen erzielen wir auch durch eine konsequente Kontrolle der Rechnungen von Leistungserbringern. Allein im vergangenen Jahr haben wir Rechnungen im Umfang von 153 Mio. Franken zurückgewiesen und diese Kosten eingespart.


  9. Wofür werden die Prämien aus der Grundversicherung verwendet?


  10. 95% der Prämien werden für medizinische Leistungen für unsere Versicherten eingesetzt. Nur 5% werden für die Verwaltungskosten verwendet. In der Grundversicherung dürfen keine Gewinne erzielt werden.

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